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Inhalt
(1)  Schuldenbereinigungsplan, außergerichtlich
(2)  Lohnpfändung, Schutz bei
(3)  Unterhaltspfändung
(4)  Schuldenübersicht
(5)  außergerichtliche Einigung
(6)  Rechtsberatung
(7)  Energieliefersperre



(1)   Was Sie im außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan regeln können

Dieser Tipp ist für Sie geeignet, wenn Sie sicher, gewandt und seriös mit Ihren Gläubigern verhandeln können.

Denken Sie daran, in eigener Sache ist das gar nicht so leicht. Die eigene emotionale Betroffenheit macht einem leicht einen Strich durch die Rechnung. Wenn Sie sich also nicht so sicher sind, sollten Sie sich besser an eine Schuldnerberatungsstelle wenden. Seriöse Beratungsstellen finden Sie bei den Wohlfahrtsverbänden (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Parität und gelegentlich auch Rotes Kreuz) oder den Sozial- bzw. Jugendämtern der Kommunen. Andererseits sollten Sie - gute Verhandlungserfahrungen vorausgesetzt - sich auch nicht entmutigen lassen.

Gesamtbetrag: Ermitteln Sie zunächst den Gesamtbetrag, der von Ihrem Einkommen für die Dauer von 6 Jahren - solange dauert auch die Zahlungsphase im gerichtlichen Verfahren - gepfändet werden könnte. Natürlich kann dies nur eine Prognose auf der Basis Ihres heutigen Einkommens sein, denn künftige Veränderungen können Sie bestenfalls ungefähr annehmen. Ist ihr Einkommen zurzeit nicht pfändbar, so stünde zunächst auch kein Gesamtbetrag zur Verfügung, dennoch wäre ein Schuldenbereinigungsplan, in dem Sie sich verpflichten künftig pfändbare Einkommensteile zu zahlen, nicht ausgeschlossen („Null-Plan“). „Null-Pläne“ werden von Gläubigern allerdings in aller Regel abgelehnt, obwohl sie in einem gerichtlichen Verfahren, dass Sie nach dem Scheitern eines außergrichtlichen Verfahrens (Einigungsversuch), beantragen könnnen, auch nicht besser gestellt wären.