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Inhalt
(1)  Schuldenbereinigungsplan, außergerichtlich
(2)  Lohnpfändung, Schutz bei
(3)  Unterhaltspfändung
(4)  Schuldenübersicht
(5)  außergerichtliche Einigung
(6)  Rechtsberatung
(7)  Energieliefersperre



(6)   Beratungshilfe

Beratungshilfe können Sie bei der Rechtsantragsstelle Ihres örtlich zuständigen Amtsgerichtes beantragen, wobei Sie Nachweise zu Einkommen/Vermögen sowie zu besonderen Belastungen (z.B. Diätkosten, notwendige Anschaffungsdarlehen, Eigenanteile an Krankheitskosten) vorlegen sollten.
Der zuständige Rechtspfleger prüft umgehend, ob Sie die gesetzliche Einkommensgrenze einhalten und inwieweit einzusetzendes Vermögen vorhanden ist, dessen Verwertung zumutbar erscheint.

Der Beratungshilfeschein berechtigt Sie dazu, einen Rechtsanwalt eigener Wahl mit der Beratung und außergerichtlichen Klärung zu beauftragen. Sie müssen dann lediglich einen Eigenanteil von 10 Euro aufbringen.

Zwar könnten Sie auch direkt einen Rechtsanwalt aufsuchen, sollten ihn dann aber sofort auf Ihre finanzielle Lage hinweisen. Der Anwalt wird dann für Sie den Beratungshilfeantrag stellen, was für ihn zusätzlichen Aufwand bedeutet.

Auch erfahren Sie erst im Nachhinein, ob Ihnen wirklich Beratungshilfe bewilligt wurde (oder ob Sie den Anwalt aus eigener Tasche bezahlen müssen).